nach den Verhandlungen

Lukene

am 13.03 9:38 Uhr
im Topic : nach den Verhandlungen
Ahhh endlich wieder im Versteck. Hier lebte es sich doch gleich viel sicherer, jedenfalls konnte man das ja mal so annehmen. Doch die Aufregung der letzten Tage waren ein wenig viel gewesen. Erst dieser mysteriöse Mord, dann das Aufkreuzen dieser Fee, die einfach mal so ein paar der Anwesenden in die Starre pflöckte... Trotz allem hatte man den Vertrag doch fast abgeschlossen gehabt, auch wenn dieser kaum sein Papier wert war, für welches Bäume abgeholzt wurden, und dann diese erschütternde Erkenntnis über die Taten des (Ex-)Prinzen! Da hab ich mir ja wirklich eine tolle Domäne ausgesucht... Nunja, hoffentlich ist hier so etwas nicht an der Tagesordnung. Doch zumindest schienen auch einige andere nicht gerade erfreut über diese Information zu sein, um es mal noch höflich auszudrücken. Grrrr, vielleicht sollte ich erst einmal etwas trinken, danach kann ich mir noch genug Gedanken darüber machen...


Karl Johann von Dohna

am 13.03 18:00 Uhr
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Die Limousine schob sich langsam über den Hof und kam unter Knirschen zum stehen. Die Frontscheinwerfer, die mit Ihrem weißen Licht, der Nacht die Schatten nahmen, erloschen und der Fahrer stieg eilig und dienstbeflissen aus um dem Fahrgast die Tür zu öffnen.
Herr von Dohna stieg aus, murmelte gedankenverloren "Danke, Max!" und schritt zum Rand der Halde. Er bemerkte die fremde Schönheit der Alten Elizabeth nicht, genausowenig wie er das Erwachen der Natur in diesem Frühling bemerkte. Sein Blick schweifte über das erleuchtete nächtliche Freiberg. Dort unten waren sie, durchstreiften die Gassen nach Beute, nicht mehr als Tiere, die sich den Anschein von Menschen gaben. Allzu leicht verlieren sie sich in Kleinlichkeiten und ohne starke Führung sind sie verloren, werden von den Winden der Zeit weggetragen und zurück bleibt nichts.
Das Knirschen von Schritten hinter ihm holte ihn kurz aus seinen Gedanken. Max trat respektvoll heran, ein Rotweinglas, gefüllt mit der besten Vitae, in seiner Hand. Er reichte es seinem Geldgeber und zog sich wieder respektvoll zum Wagen zurück. Herr von Dohna antwortete lediglich mit einem freundlichen Lächeln, Eine Geste, mehr nicht! Wieviele Jahre ist es her, dachte er bei sich, als ich noch lächeln konnte? Aus der Stille schälten sich Geräusche, Gedanken an längst vergangenes. Kinderlachen! Sich wiegender Weizen im Sonnenlicht! ...
Er nahm einen kräftigen Schluck Vitae. Es belebte Ihn, drängte die falschen Gefühle tief zurück, wo sie dem Tier vorgeworfen werden konnten. Keine Zeit und kein Platz um dem Vergangenen nachzutrauern, dachte er sich. Seine Augen, die Augen eines Raubtieres, schweiften über seiner Stadt, sahen Verfall und Neuerschaffenes, Menschen und Geld, aber über allem spürte er Macht, Macht, die ihm gehören würde.
Er erhob sein Glas zu einem stillen Toast und verharrte. Dann trank er die Vitae und mit einem letzten Zögern, warf er schließlich das Glas in die Tiefe. Er hörte das Zerspringen des filigranen Glases schon nicht mehr, zu eilig begab er sich zurück zu seiner Limousine.


Ron

am 13.03 22:40 Uhr
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Endlich der vertraute Geruch, leises Tropfen, das Hallen in den Gängen. Guuut!
Aber eigentlich isses alles verdammter Mist. Es musst ja was schiefgehen, aber so viel? War ja klar, dass diese dummen Dresdner die Herren spielen wollen, diese Ahnungslosen! Aber dass dieser Verräter unter uns war? Verdammt ich habs geahnt - blöder Mist. Mal sehn, wie mein Herr da drauf reagiert! Grmpf... Muss ihm berichten und dann verdammt viel rumschnüffeln... Interessante Zeiten... Solange dieses ekelhafte Ding mit den Blättern weg bleibt und der Schev... Schäw... Schewalije nicht zu oft hier rumgeistert.


Rebecca

am 14.03 23:35 Uhr
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"Aus dem Weg, Penner!" fauchte ich den Typen vor mir an. Die Versuchung war da, den Kerl genau so aus dem Weg zu räumen wie der alte Archontenfreak den Ölschläger ausgenockt hatte. Flache Hand an Stirn, mit genügend Kraft bekam ich das bestimmt auch hin. Verdammt, hätt ich das nur früher gewusst das Ölschläger da abgratzt, dann hätt ich mir noch ne Tüte Popcorn besorgt, meine Hilfe bei der Beseitigung angeboten und den Archonten Applaus spendiert. Ich setzte ein fieses Grinsen auf, der Kerl war leider sehr vernünftig und wechselte mit seiner ollen Schnepfe die Straßenseite.

Ich ging mit festen Schritten durch meine Stadt, gut ok, war eher nen großes Dorf, aber es war meine. Über die Bahngleise, vorbei am neuen Gymnasium, noch ein Stück weiter und ich konnte endlich meine Jungs hören. Sie Probten, oh man, sie waren echt besser geworden, man konnte schon so was wie Melodie raushören, und nachdem Krätze es endlich eingesehen hatte, dass er nen ziemlich beschissener Sänger ist, machte Stubbens echt was her. Ich stieß die Tür auf und atmete tief die Luft ein. Der Club war halb gefüllt, aber die Stimmung war klasse. Der Geruch von verschwitzten Körpern, Alkohol, Zigarettenqualm, etwas erbrochenen und Gras, füllte den Raum, ah , ja, die Sofaecke war vollbesetzt. Isa war grad dabei sich nen neuen Joint zu bauen, als sie mich sah quiekte sie vergnügt auf und winkte mich rüber.

Oh man, es ist schön zu Hause zu sein, ganz besonders wenn das Frühstück schon auf einen wartet.




Lukene

am 17.03 13:24 Uhr
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Ah, gesättigt. So konnte man wenigstens wieder klare Gedanken fassen. Mmh, wie würde das ganze nun also weitergehen. Fest stand, dass nun dieser Protektorat da war. Pah, ein Ahn, vor welchem man sich im Staub wälzen musste. Wenn der wüsste, was das für eine Arbeit ist, den Dreck wieder aus dem Fell herauszukriegen. Naja, lieber nichts Falsches tun, am Ende ergehts einem dann noch so wie dem Herrn Ölschläger und das war ja nun wirklich nicht meine Absicht. Der Ahn war ja wahrscheinlich auch ganz in Ordnung - für einen Vampir zumindest. Der Chevalier stank mir da schon eher, auch wenn der Name mich an eine alte Heimat erinnerte. Abwarten... das war so oder so das einzige, was man im Moment tun konnte. Alles andere würde sich schon mit der Zeit ergeben.


Christian von Hirschesleben

am 17.03 15:07 Uhr
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Der Benz fuhr außerhalb Freibergs vor einem Anwesen vor. Der treue und knapp an der Kandarre gehaltene Ghul sprang sofort hinter dem Steuer hervor, eilte um den Wagen und hielt von Hirschesleben, seinem Herren, die Wagentür auf. Ohne eine Regung oder ein Zeichen steigt dieser dann auch aus der Fahrgastzelle und der Ghul eilt weiter, seinem Herren auch die anderen Türen auf zu halten.
Da war es. Das Arbeitszimmer und das Büro von welchem aus er sein kleines verborgen gewebtes Imperium unter den Sethkindern dirigierte.
Alles an exakt jenem Platze, wo er es zurück gelassen hatte. Der Blick von Hirscheslebens streift über den Schreibtisch und bleibt an dem Telefon hängen.
Wann würde es klingeln und die finale Entscheidung verkünden? Lang lag der Blick des Ventrues auf dem Gerät der modernen Technik. Dann aber schweife er wieder ab, genauso wie seine Gedanken.
Wenn man rekapitulierte, lief es doch wirklich ausgezeichnet. Er hatte vorher schon Bedenken bezüglich der Domänen gehabt und an den wichtigen Stellen vorgetragen und erörtert. Zugegeben, inzwischen erwiesener Maßen nicht nur an den richtigen. Doch darum musste man sich nun ja nicht mehr sorgen. Der Clan würde sich darum schon kümmern. Und die Mission, war wenn auch nicht wie geplant, so doch erfüllt. Der Vertrag, der abgeschlossen worden wäre, hatte noch weniger Inhalt gehabt als der letzte. Und dies war auch gut so. Der Dresdener Prinz könnte ihn sicher nicht als einen Sieg verkaufen, wäre er zu Stande gekommen. Und gleiches galt nun auch für das Nicht-zu-Stande-kommen. Der fast erzielte Kompromiss musste diesem doch mehr als schwer im Magen liegen, wie man so schön sagte.
Also eigentlich ein Erfolg auf der ganzen Linie. Und was das Treffen an sich betraf, es war interessant. Hoch interessant sogar. Nicht das Ende, bedingt durch schiere Unfähigkeit und Schwäche, die den Prinzen so plötzlich und im völlig falschen Moment befiel. Viel interessanter war doch, dass jeder Kainit der Domäne Freiberg, die Schwächen Dresdens demonstriert bekam.
Das sollte ein Elysium sein? Eine Lachnummer hoch drei! Sicherheit war nicht gegeben, die Wahl der Örtlichkeit mit Abstand die blamabelste. Und dann die Auftritte derer zu Dresden. Arrogant, eingebildet und doch so planlos. Besser als er selbst hätte Vorbehalte schüren können.
Aber dies war nicht das einzig interessante Ergebnis dieses Treffens. Auch die Erkenntnisse über die Domänenmitglieder waren doch frappierend. Allein die Reaktionen auf seinen Vertragsentwurf. Lachhaft, wäre es nicht so bedauerlich für die Gesellschaft. Ja bedauerlich und er wird darüber sicher noch einmal mit dem Archonten in der Zukunft eine Konsultation suchen müssen. Wenn er dazu denn noch im Stande wäre. Dieser eklatante Mangel an Grundwissen über die Regeln der Camarilla. Zumindest kann man nur hoffen das es sich darum handelte. Man erklärt, bei der Abkehr von der Camarilla den Traditionen und dem Geiste dieses Bundes entsprechend dem Feinde den Krieg. So einfach ist das. Und die Herrschaften und vor allem Damen, haben nichts besseres zu tun, als sich über diese zwingend logische Konsequenz zu erregen. Vermutlich fehlt dafür die Einsicht und der Verstand. Aber es hatte schon seine Gründe, warum Clan Ventrue und nicht etwa den einstigen Gelehrten das Zepter anvertraut worden war.
Aber auch dies würde noch Gespräche bedürfen.
Was blieb war nun noch die Angelegenheit mit dem Child. Erst einmal das Fazit abwarten. Das Fazit und das Urteil. Danach würde sich ohnehin alles regeln. Und darauf konnte und musste er zum Glück keinen Einfluss nehmen. Das Spiel der Ahnen….
Ein kaltes und emotionsloses Lächeln zieht sich auf die Lippen des von Hirschesleben und er greift nach dem ihm nun dargebotenen Kelch.


Elea

am 17.03 16:33 Uhr
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In den ersten Stunden der neuen Nacht, schlich eine Gestallt durch die einsamen Straßen Freibergs. Vor einem verfallenen Haus machte sie halt, zog eins der Bretter zur Seite, die die Tür verschlossen hielten und war auch sogleich verschwunden.
Erleichtert wieder zu Hause zu sein, ließ sich Elea auf einem der muffig riechenden Sessel nieder, streifte die Stiefel von den Füßen und widmete sich der kleinen Katze, die schon seit geraumer Zeit hier im Versteck eines Vampirs ihre Nächte verbrachte. Sie schien keine Scheu vor der Frau zu haben, die sich da im Sessel entspannte und auch die Frau schien die Anwesenheit der Katze nicht zu stören. Sie kraulte ihr leicht über den Rücken, stand dann aber wieder auf und holte sich eine Flasche mit einer dunkelroten Flüssigkeit. Auf dem Etikett des leicht verstaubten Gefäßes stand nur ein Wort: Araquista. Lange betrachtete sie dieses Wort. Schmerzlich sind die Erinnerungen, die sie damit verbindet. Araquista. Die Liebe ihres Lebens, der sie in den Tod folgte. Dies waren die letzten Tropfen seines Blutes. Aufgehoben für besondere Momente. Dieses war einer.
Gerade von den Vertragsverhandlungen zurück, bei denen sie noch im Voraus dachte, dass sie sie emotional nicht belasten würden. Und dann die Geschehnisse der vergangenen Nacht. Zweifel stiegen in ihr auf, ob diese Domäne wirklich ein Ort für sie war. Diablerie, und dann auch noch begangen vom ehemaligen Prinzen. Und dabei schien er doch bei dem einen Gespräch so ... nunja nicht normal, aber doch...durchschnittlich? Vernünftig? Nein das richtige Wort war wohl gut. Oh ja, selten hatte sie auf ihren jahrelangen Reisen einen solchen Prinzen gesehen. Einen Prinzen, der solch einen Eindruck auf sie gemacht hatte. Wenn man so lange umherreiste und schon so viele Domänen gesehen hatte wie sie, dann bemerkte man doch schnell, dass sich die Prinzen alle glichen. Mit einem Lächeln musste sie sich eingestehen, dass auch der Prinz der Dresdner Domäne, Herr von der Wettern, genau in dieses Schema passte. Doch bei diesem hier, hatte sie von Anfang an gewusst, dass er etwas Besonderes war. Nun wie besonders, das hatte sie an diesem Wochenende erfahren müssen. Diablerie durch einen Prinzen!? Noch immer konnte sie es nicht fassen, wollte es nicht war haben, dass sie sich so in diesem Kainiten getäuscht hatte. Was solle nur aus dieser Domäne werden, wenn so etwas passierte? Wenn so etwas zugelassen wurde? Wo war sie da nur hineingeraten?
Verunsichert und verloren setzte sie sich wieder in den Sessel, nahm ein Weinglas zur Hand und schenkte sich aus der Flasche einen kleinen Schluck ein, dann verkorkte sie sie wieder sorgfältig, bevor sie sich dem Inhalt des Glases widmete. Kaum hatte das Blut ihre Lippen berührt, da kamen die alten Gefühle wieder hoch. Die Geborgenheit, die Sorglosigkeit...die Liebe. Doch dann kam der Schmerz. Der Schmerz des Verlustes, der Schmerz über die eigene Unfähigkeit, über die eigene Untätigkeit. Warum nur hatte sie damals nichts getan? Oder hatte sie nichts tun können? Mit der Zeit verschwommen die Erinnerungen. Details verschwanden in der grauen Masse, das Unwissens. Doch der Schmerz blieb. Bittersüß erinnerte er sie auch an die fröhlichen Zeiten, an die sorglosen Zeiten mit Ihm. Und auch vor diese Gefühle schob sich eine neue, jüngere Erinnerung. Und erneut das Gefühl der Hilflosigkeit, dass sie in letzter Zeit so oft und so stark empfand. Einfach dastehen zu müssen und zusehen zu müssen. Nichts tun zu können.
Die Gedanken der Frau unterbrechend sprang die Katze ihr in den Schoß, macht es sich gemütlich und brachte die Frau durch Miauen dazu sie wieder zu kraulen.


Akari Takamura

am 18.03 10:34 Uhr
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Die Dunkelheit pulsierte. Hob und senkte sich. Gedankenfetzen traten an die Oberfläche, verzerrten und verschwanden wieder in der Finsternis. Schrille Töne und Gesprächsfetzen bildeten eine bedrückende Kakophonie.
Sie hörte den Atem. Sah den Pulsschlag am Hals vor ihr. Das monotone Schlagen des Herzen in absoluter Ruhe war überdeutlich.
In ihrem Inneren erhob sich ein Gebrüll, ein Tosen und Wüten gemischt mit Verzweiflung. Die Realität bekam Risse, drohte zu zerspringen... Ein Seufzten entrann ihrer Brust.

„.... ist... ok?“ Wie zäher Honig drangen die Worte einer tiefen Stimme in ihr Bewusstsein.
„Ist mit Ihnen alles in Ordnung?“ Die erneuten Worte schleuderten sie wieder in das Hier und Jetzt. Sie riss die Augen auf und blickte in das Augenpaar schräg links vor ihr im Spiegel.
„Danke, es geht schon. Bitte fahren sie ein wenig schneller, wenn möglich.“
Die Landschaft flog vor dem Fenster an ihnen vorbei. Sie blickte schweigend in die beginnende Dämmerung hinaus.

Der Taxifahrer sah noch ein, zweimal durch den Rückspiegel nach Hinten und beschleunigte leicht. Es war nur noch knapp eine Stunde bis Sonnenaufgang, doch die Randgebiete von Freiberg lagen schon vor ihnen. Gedankenverloren blickte sie wieder auf den Nacken des Mannes vor ihr.
Und wieder überlagerten sich die Bilder. In ihren Erinnerungen tauchte das Bild des Versammlungsraums auf. Der Nacken war ein anderer. Sie saß hinter von Hohenstetten, der seinen Kopf schwer auf die Hand stütze und so ein wenig den Blick auf von der Wettern freigab. Beide schienen um Beherrschung zu ringen, so wie sie selbst. Die Worte des Archonten lagen schwer in der Luft und man konnte die Spannung im Raum fast schon greifen...
Ein inneres Grollen ließ ihre Gedanken wieder in die Gegenwart gleiten. Das Tier in ihr war unruhig.

Das Wochenende war aufreibend gewesen und nun hatte sie noch mehr zu tun als ohnehin schon. Sie war nicht begeistert. Auch nicht von dem, was sie noch erwartete. Aber all das musste noch ein wenig warten. Der Wagen hielt vor ihrem Laden. Sie bedankte sich, zahlte und stieg aus. Den besorgten Blick des Taxifahrers winkte sie mit einem Lächeln beiseite. Ihr war der Appetit vergangen. Wie widerlich einige Menschen doch waren. Wie erbärmlich. So ahnungslos.
Das Taxi fuhr an und schob sich langsam holpernd über das Kopfsteinpflaster zurück zur Hauptstraße.
Sie dachte kurz nach, blickte in den Himmel gen Osten und beschloss, die Dinge für heute ruhen zu lassen. Vieles lag noch im Dunklen. Manches davon gut versteckt und sicher verborgen.


Zaccharias von Hohenstetten

am 18.03 13:21 Uhr
im Topic : nach den Verhandlungen
Zaccharias saß gedankenverloren im Heck des schwarzen BMW. Er sagte kein Wort, sondern starrte nur aus dem Fenster. Christopher, sein Fahrer wusste das er ihn im Moment besser nicht ansprach. Dafür kannte er ihn lange genug.

Das Wochenende war ein Debakel gewesen. Nicht das es ihn kümmerte das der Vertrag nicht zu Stande kam. Das hatte sich schon frühzeitig abgezeichnet. Ein neuer Vertrag hätte ihm gefallen, aber er sah ihn nicht als Notwendigkeit an. Es gab immer noch die regeln der Camarilla. So lange Dresden nciht dem Sabbat anheim fiel, war von dort keine Bedrohung zu erwarten. Das war es nicht was ihn beschäftigte. Es war der Archont. Das der in nächster Zeit hier in seiner Domäne rumwühlte gefiel ihm ganz und gar nicht. Wer konnte schon wissen was er alles rausfinden wwürde. Zaccharias wusste das er handeln musste. Vorsichtig und im Verborgenen. Damit die Domäne irgendwann wieder stabil und eigenständig auftreten kann. So wie er es wollte.


Floh

am 18.03 14:26 Uhr
im Topic : nach den Verhandlungen
Das kleine Auto raste mit beängstigender Geschwindigkeit über die Feldwege durch Freiberger Forst. Die Musik hämmerte laut und die Bässe ließen die Türen unrhythmisch klappern. Am Rande des Teiches trat Floh mit beiden Füßen auf die Bremse, schlingernd kam das Auto zum stehen. Zornig sprang Floh heraus und machte ihrer Wut in einem lauten Schrei Luft.
„Diese elendigen Arschkriecher, diese Speichellecker, diese Sesselpuper, keine Ahnung haben von nichts, nich ma ne Lampe anschalten können, aber groß rumprotzen und auf anderen rumtrampeln“
Wutentbrannt trat sie gegen den Reifen. dann riss sie die Türe wieder auf, kramte in der Tasche hinter dem Sitz hervor, warf sie auf den Beifahrersitz und ließ sich zurück ins Auto fallen. Mit wütendem Gesichtsausdruck kippte sie ihre Tasche aus, sammelte die notwendigen Utensilien zusammen und drehte sich eine Tüte. Nach 2 bis 3 Zügen entspannte sie sich etwas. „Eigentlich sind sie alle so dermaßen lächerlich, vor allem die Hampelmänner in ihren achsofeinen Anzügen, alle lassen den Obermacker raushängen und trotzdem macht keiner was. Wenn sie alle sooo klug und toll und mächtig sind, wie konnte dann der Ölschläger den alten Prinz aussaugen?“
Floh rollte mit den Augen, spuckte aus dem offenen Fenster und nahm noch einen tiefen Zug. “Jaja, das ist sie, die geheiligte Camarilla, jeder macht nur seinen eigenen Scheiß. Nochma geh ich jedenfalls auf keine so ne Scheißparty, da kann sich die Konsulin meinetwegen den Mund fusselig quatschen, ich setz mich doch nich freiwillig zwischen die ganzen alten stinkenden Arschgesichter, hat sich was mit *mimimi, sei loyal zur Domäne, wir müssen zusammenhalten* macht doch eh keiner, alles verlogene Arschlöcher“
Sie schnappte sich ihr Handy, hämmerte kurz auf die Tasten ein, warf es zurück auf den Sitz und ließ den Motor an.
„Euch Säcken werde ich schon zeigen, was passiert, wenn man mir meine Meinung verbieten will“



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