Kämpfe in Freiberg

Ron

am 14.07 19:59 Uhr
im Topic : Kämpfe in Freiberg
Der Nosferatu sitzt grübelnd und fluchend im Keller eines langsam vor sich hin verfallenden Hauses. Alles war schiefgegangen - aber auch wirklich alles. Ein Plan war geschmiedet worden, um sich der lästigen Anarchen zu entledigen. Für die Camarilla hatte er sich bereit erklärt, den Kampf auch zu seinem zu machen. Wochen und Monate lang hatte er observiert, während andere Pläne schmiedeten. Dann hatte man zuschlagen wollen. Alles war vorbereitet worden und dann wurden sie verraten!
Irgendwer musste den Anarchen den Plan in allen Details verraten haben. Aber nicht nur das, auch die List um die Konsulin zu befreien war durch das unbedachte Handeln einiger Kainiten zunichte gemacht worden. Schon der Gedanke an die gepflockte Konsulin ließ Groll in ihm aufsteigen.
Groll gegen die Anarchen, Groll gegen den Verräter, Groll gegen die Unfähigkeit der Gemeinschaft zu gemeinsamem Handeln und natürlich auch gegen die eigene Unfähigkeit, die Konsulin zu schützen.
Wieder und wieder hämmert der mit den Fäusten gegen die in den Fels gehauenen Kellerwände. Er betrachtet seine aufgeschlagenen Knöchel, mit besonderer Abscheu blickt er auf die verkrüppelte Hand, durch die sein ganzes Leben bestimmt war. Wieder rammt er sie gegen den Stein. Der Schmerz verdrängt seine Wut. Für einen Moment bleibt er still stehen und beobachtet, wie sich die Sehnen und seiner Hände wieder verbinden und sich die Haut darüber schließt. Wieder ein wenig anders als es vorher war und definitiv nicht besser. Aber das gehört halt dazu.
Er schließt die Augen für einen Moment, dann öffnet er sie wieder und sein Blick wird bestimmt. Er würde den Verräter finden...



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